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Geschichte

Der älteste Verein Schwenningens auch mit 181 Jahren noch attraktiv!

Der Liederkranz, heute ältester Verein Schwenningens, wurde 1837 von 12 Männern in dem kleinen Pfarrdorf Schwenningen gegründet. Das mehrstimmige Singen war angesagt und zur damaligen Zeit reine Männersache. Im Laufe der Jahre wurden Frauenstimmen mit eingebunden und 1876 fand das erste Liederkranz Konzert mit einem „Gemischten Chor“ statt.
1922 wurde der „Frauenchor“ gegründet und obwohl der erste Weltkrieg viele Opfer gefordert hatte war die Sängerzahl inzwischen wieder auf 230 angewachsen. Der Platz für Proben und Auftritte war sehr beengt und so entschloss man sich das „Beethovenhaus“ zu bauen. Dank großer Opferleistungen von Mitgliedern und Gönnern – vor allem Vorstand Jakob Kienzle – konnte es 1927 eingeweiht werden, der Verein hatte damals 220 Sänger, 120 Sängerinnen, 535 Passive und 195 Ehrenmitglieder!

Unerfreulicher Mitgliedereinbruch
Der zweite Weltkrieg und spätere finanzielle Belastungen führten zu rapidem Einbruch der Sängerschar und Mitglieder.

Als 1965 der neue Dirigent, Gerhard Flaadt, den Chor übernahm, waren nur noch 32 Sänger und 7 Sängerinnen aktiv.
Um dem Liederkranz finanziell wieder auf die Beine zu helfen wurde das Beethovenhaus 1968 an die Stadt Schwenningen verkauft. 1970 begann die Renovierung, die 1973 nach Fertigstellung mit einem großen Festkonzert des Liederkranz gefeiert wurde. Die Chöre wuchsen erfreulicherweise wieder deutlich an.
Bei jährlichen großen Konzerten wurden hohe Anforderungen an die Sänger gestellt und es gab zahlreiche Preise für gelungene Auftritte. Da die Anzahl der Männer trotz aller Bemühungen stetig abnahm beschloss man 1992 den Männerchor mit den Sängern des Volkschores zusammen zu schließen. Aus demselben Grund schlossen sich 1997/98 die Sängerinnen des Volkschores dem Frauenchor des Liederkranz an.

Ein erfreuliches und Zukunft weisendes Ereignis war 1991 die Gründung einer Sing- und Spielgruppe.
Vizechorleiterin Brigitte Lutz und Pädagogin Ingrid Riebl legten den Grundstein für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die inzwischen mit drei Frühfördergruppen, einem Kinderchor und zwei Jugendchören bis heute erfolgreich ist.

Chorleiter Ära geht zu Ende
Fast 30 Jahre lang hatte Gerhard Flaadt mit viel Ehrgeiz und sehr erfolgreich die Chöre des Liederkranz dirigiert. Unter seiner Leitung wurden etliche Preise bei Chorwettbewerben errungen, meist im klassischen Bereich.
1994 übernahm Petra Buroschek dieses Amt von Gerhard Flaadt. Sie schlug mit der Revue „Wir machen Musik“ und „Klangzeiten“ eine neue musikalische Richtung ein.

Das 10 jährige Bestehen des Kinderchores konnte 2001 mit dem Kindermusical „Ritter Rost und das Gespenst“ sehr erfolgreich gefeiert werden.

Im Januar 2006 übernahm der heutige Dirigent Daniel Sütö den Gemischten Chor, die Little und Young Voices. Sein „Einstand“ fand bei der 1. Langen Kulturnacht statt, bei der seither jedes Jahr teilgenommen wurde. Das Konzept mit jährlich einem großen Konzert und einigen kleineren Auftritten wurde beibehalten, wobei meist die Jugendchöre mit eingebunden werden.

2008 übergab Brunhilde Zimmermann nach 10jähriger Tätigkeit den ersten Vorsitz an Brigitte Lutz, welche bis dahin 17 Jahre lang den Kinderchor geleitet hatte.
Den Frauenchor leitet Gabriela Gollasch, ein langjähriges Liederkranzmitglied, auch seit dieser Zeit. Sie absolvierte 2007 einen Vizechorleiter-Lehrgang und legte im Anschluss noch die Chorleiterprüfung C ab.

2009 Konzertreise nach Ungarn Konzertreise nach Ungarn an den Plattensee

20 Jahre Kinder- und Jugendchor wurde 2011 mit einem großen Benefizkonzert gefeiert. Die Young Voices präsentierten ihre „Best of“ und die Little Voices hatten gemeinsam mit dem Kinderchor „Traumszenen“, gepaart mit Disneymelodien, einstudiert. Ein volles Haus und strahlende Gesichter am Ende des Konzertes zeigten, dass man in der Jugendarbeit auf dem richtigen Weg ist. Die Spenden in Höhe von insgesamt 1000 Euro gingen je zur Hälfte an das KiFaz und den AWO-Schulkindergarten.

2012 das große 175-jährige Jubiläum
Das ganze Jahr über wurde mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert. Die Eröffnung fand am 4. März mit einer Matinee im kleinen Saal des Beethovenhauses statt. Eine Vernissage fand ab 9. März in den Räumen der Volksbank Bärenstraße mit zahlreichen Stücken aus dem reichen Fundus statt.
Ein Höhepunkt fand im Rahmen des Sommerfestes auf der Möglingshöhe statt. Der Sonntag wurde mit einem Festgottesdienst begonnen, bei dem die neue Vereinsfahne gesegnet wurde. Zum Highlight wurde der Festumzug, der in der Nähe des Neckartowers seinen Anfang nahm und auf dem Festplatz endete.
Gäste waren: Stadtmusik Schwenningen, Männerchor 1887 Villingen, Trachtengruppe des Heimatvereins Schwenningen, Frohsinn Bösingen, MGV Gunningen, Eintracht Dauchingen, Liederkranz Trossingen, Gebirgstrachtenverein Almfrieden und MGV Frohsinn Schwenningen.
Am 20. Oktober war es endlich soweit! Der Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres, das Festkonzert, fand statt. In der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen wurde das “Requiem für fröhliche Menschen”(so bezeichnete Robert Schumann sein Werk) aufgeführt: “Das Paradies und die Peri”. Solisten der Musikhochschule Trossingen und das Orchester aus Dozenten der Musikakademie VS und Studenten der Musikhochschule Trossingen trugen mit zum Erfolg der Aufführung bei. Jubiläumsjahr 2012pdf

Ein wichtiger Einschnitt im Vereinsleben fand am 01.04.2014 statt.
Da das Beethovenhaus nicht mehr nutzbar war wurden neue Räume im Pavillon Rietenstraße 15 bezogen. Unter Mithilfe vieler Vereinsmitglieder und Gönnern wurden die Räume für den Eigenbedarf renoviert und eingerichtet.
Auch für den Kinderchor und deren Leiterin Martina Schwarz wurde dieses Jahr zum Kraftakt. Das Musical „Ausgetickt? Die Stunde der Uhren“ wurde als Projekt gemeinsam mit Schülern der Friedensschule und dem Uhrenindustriemuseum zweimal aufgeführt.

 

 

Der Gemischte Chor startete im Oktober eine 3-tägige Konzertreise in die Partnerstadt Pontarlier. Einer Einladung des dortigen Chores Ars Nova war man gerne gefolgt. Musikalische und kulturelle Höhepunkte gab es reichlich und mit Ars Nova wurde eine neue musikalische Partnerschaft geschlossen.
Der Gegenbesuch von Ars Nova erfolgte im Oktober 2016 und wurde u.a. mit einem gemeinsamen Konzert in der Johanneskirche gefeiert.

Am 14. November 2015 verabschiedete sich der Liederkranz nach fast 100 Jahren Nutzung lautstark mit „Rhythm & Choirs“ von seinem Beethovenhaus. Es wurde noch einmal bei vollem Haus konzertiert und gefeiert.
Fast zeitgleich begann der Liederkranz mit der „musikalischen Frühförderung“. Unter der Leitung von Birgit Koch-Lipp finden verschiedene Eltern-Kind-Kurse ab dem 3. Lebensmonat statt.

Zur 1200 Jahr Feier von Schwenningen, Tannheim und Villingen taten sich der Männerchor Villingen, Frohsinn Schwenningen und der Liederkranz zusammen und zelebrierten am 24. Juni 2017 im Franziskaner Konzerthaus das Jubiläumskonzert „Singen ist unsere Welt“. Alle waren hoch motiviert und für viele Liederkränzler, insbesondere auch die Young Voices,  war dies der erste Auftritt im Franziskaner Konzerthaus. Die Begeisterung über die besondere Atmosphäre und Akustik war allen anzumerken, vom Dirigenten Daniel Sütö, der auch solistisch auftrat, über den Pianisten Huba Sántha bis hin zu allen Chormitgliedern. Das Publikum belohnte alle Akteure mit tosendem Beifall und stehenden Ovationen.

 Wollen Sie noch tiefer in die Geschichte des Vereins eintauchen? Hier geht’s zur interessanten Chronik von 1837 bis 2011. Chronik kpl.

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